24. Schwule Filmtage Bielefeld

20. bis 26. Juni 2019

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Montag 19:00 Uhr “ Red Cow“ mit einer Einführung von Irith Michelsohn

Irith Michelsohn: Vorstand der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, Generalsekretärin der Union progressiver Juden.

 

Israel 2018
Dauer: 90 Min.
Regie: Tsivia Barkai Yacov


Unorthodoxes Coming-of-Age-Drama unter ultraorthodoxen Siedlern. – Die engen Straßen der Jerusalemer Altstadt und wachturmartigen Häuser der Siedler lassen kaum Platz für die Privatsphäre von Teenagern. Die 17-jährige Halbwaise Binyamina, genannt Benny, bekommt von ihrem Vater Yehoshua viel Freiraum. Gerade hat er ihr eine verantwortungsvolle Aufgabe anvertraut: Sie darf sich um die rote Kuh kümmern, deren Schlachtung das Kommen des Messias beschleunigen soll. Doch die Vertrautheit der beiden bekommt einen Riss, als aus Bennys Freundschaft mit Yael mehr wird. Im zionistischen Weltbild ihres Vaters ist dafür kein Platz. Autorenfilmerin Tsivia Barkai Yacov verleiht in ihrem preisgekrönten Langfilmdebüt all jenen eine Stimme, die in religiösen Kreisen verstummen, weil ihre innersten Sehnsüchte dort nicht vorkommen dürfen.

„Wie denkst du über intime Beziehungen? Sag ruhig, zöger nicht.“ · „Ich denke, sie sind die höchste Verbindung zwischen zwei Seelen.“

Ihr Haar ist so rot wie das Fell des Kuhkalbs, von dem sich der strenggläubige Vater die prophezeite Erlösung erhofft. So einsam und gefangen wie das Kalb in seinem Gatter fühlt sich die 17-jährige Benny auch. Ihre Mutter hat sie bei der Geburt verloren, seither lebt sie allein bei ihrem fürsorglichen, patriarchalischen Vater, der für viele in der Jerusalemer Gemeinde Autoritätsperson und Mentor ist. Auch für Yael, die bei Benny wildes Gefühlschaos auslöst. Während sie dem religiös-utopischen Nationalismus ihres Vaters zunehmend skeptisch gegenübersteht, verspürt Benny eine aufwühlende Faszination für die selbstbewusste und verletzliche Frau. Mit emotionaler Wucht verkörpert Avigayil Koevary im Langfilmdebüt der israelischen Regisseurin das jugendliche (Auf-)Begehren.

 

Juni 2019 / 06.06.2019 / 20 Uhr Filmhaus Bielefeld

Monument of Pride

NL 2017
Regie: Sebastiaan Kes
Dauer: 83 Min.

20 Uhr Filmhaus bielefeld


Am 05. September 1987 wurde im westlichen Zentrum das Homomonument eingeweiht. Es war das weltweit erste Mahnmal für die lesbischen und schwulen Opfer der Nazi-Zeit und des zweiten Weltkriegs. Das Homomonument befindet sich direkt neben dem Anne-Frank-Haus und der historischen Westerkerk an der Keizergracht. Initiiert wurde es vom PSP-Politiker Bob van Schijndel und gestaltet von Karin Daan. Jedes Jahr finden dort Feierlichkeiten zum Befreiungstag am 05. Mai statt. Die Niederlande gelten als eines der LSBT-freundlichsten Ländern der Welt. Doch das war es nicht immer. Die Geschichte von Homosexualität in den Niederlanden war sehr wechselhaft. Aber wie verlief die Geschichte von Sodomie-Prozessen mit Todesstrafe ab 1730 über Napoleons Code pénal, der Einführung des Nazi-Paragraphen 175 in den Niederlanden bis hin zur Homoehe als weltweit erstes Land? Und sind die Holländer überhaupt so tolerant, wie sie vorgeben?

Monument of Pride dokumentiert das Homomonument und die Geschichte von Homosexualität in NRWs Nachbarland. Dabei berührt der Film auch deutsche Einflüsse wie Hirschfeld und die Nazis. Historische Dokumente und Archivmaterialien stehen neben aktuellen Aufnahmen. Denn gleichzeitig porträtiert der Filmemacher Sebastiaan Kes in seiner zweiten Doku einige queere Aktivisten und Zugezogene. So etwa die transsexuelle Amsterdam-Pride-Botschafterin Ana Paula aus Brasilien, die seit 14 Jahren in Holland lebt, sowie den schwulen syrischen Flüchtling Shevan, der in Damaskus im Gefängnis saß. Somit zollt der Film den ersten 30 Jahre des Homomonuments in Amsterdam wie auch denjenigen, die für diese Freiheiten gekämpft haben, seinen Tribut.

April 2019

Mario

CH 2018
Dauer: 119 Min.
Regie: Marcel Gisler

am Mittwoch, 3. April, 20 h

In Zusammenarbeit mit DSC Arminia Bielefeld GmbH, Sportbund Bielefeld, Gleichstellungsstelle LSBTI*, Fanprojekt Bielefeld e.V., Netzwerk BI Queer e.V.


Mario ist zum ersten Mal im Leben verliebt, so richtig verknallt. In Leon, den Neuen aus Deutschland. Der spielt zwar auch vorne im Sturm und könnte ihm sogar gefährlich werden, wenn es darum geht, wer in die Erste Mannschaft aufsteigen kann. Doch daran mag Mario jetzt nicht denken. Er will Leon spüren, riechen, in seiner Nähe sein. Das bleibt auch anderen im Klub nicht verborgen und schon bald machen erste Gerüchte die Runde. Mario sieht seine Karriere als Profi-Fußballer in Gefahr, will aber gleichzeitig Leon um keinen Preis verlieren. Er muss eine Entscheidung treffen.

 

Der „MittwochsFilm“ jetzt immer am Donnerstag

Liebe Leute, eine kleine Information.

Der MittwochsFilm findet nun immer am ersten Donnerstag im Monat statt.

Eine Ausnahme machen wir im April, denn da war die Werbung schon gedruckt. Der nächste MittwochsFilm heißt „Mario“ und findet am 03.04.2019 statt.

Filmhaus Bielefeld
August-Bebel-Str. 94
StadtBahn Rathaus, August-Schroeder-Straße
Eintritt frei

!!Eintritt frei!! MittwochsFilm im November !!Eintritt frei!!

Liebe Leute, es ist wieder so weit, der MittwochsFilm startet wieder.

Wir beginnen die Reihe mit dem Film Postcards from London am 07.11.2018 um 20 Uhr im Filmhaus.

Filmhaus Bielefeld
August-Bebel-Str. 94,
StadtBahn Rathaus, August-Schroeder-Straße
Eintritt frei

Und es geht schon WIEDER LOS?!

Es ist wieder so weit!

Vom 21.06-27.06.2018 finden im Lichtwerk im Ravensberger Park wieder die Schwulen Filmtage statt.
Also schau dir das Programm an und halte dir die Termine frei.

Wir sehen uns im Kino!
Dein Schwule Filmtage Team

Sonntag: Garten der Sterne MIT Ichgola Androgyn!

Am Sonntag den 09.07.2017 läuft um 19:00 Uhr der Film „Garten der Sterne“
Ichgola Androgyn wird auch dabei sein und ist nach dem Film offen für Fragen.

Kein MittwochsFilm im Januar 2017

Im Januar 2017 wird leider kein MittwochsFilm gezeigt.

MittwochsFilm im Dezember

Und heute für euch als MittwochsFilm im Dezember der Film Kater

MittwochsFilm im November

Und heute für euch als MittwochsFilm im Filmhaus: Liebmann

 

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