Welcome to Chechnya: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 5. März 2020, 17:58 Uhr

Welcome to Chechnya, USA 2020, 107 Min., Regie: David France


2017 reagierten LGBTQI*-Community und Menschenrechtsaktivist*innen schockiert auf die entsetzlichen Berichte über die Verbrechen in der russischen Teilrepublik Tschetschenien. In einer koordinierten Aktion verhafteten die Behörden Schwule, lesbische Frauen und Bisexuelle, folterten sie in illegalen Haftanstalten und verlangten von ihnen, andere zu outen. Viele Inhaftierte wurden umgebracht, andere wurden nach der Freilassung und der Rückkehr zu ihren Familien Opfer von Ehrenmorden. Der von Russland installierte Präsident Ramsan Kadyrow wies alle Anschuldigungen zurück und behauptete, in Tschetschenien gebe es überhaupt keine queeren Menschen.

David Frances Dokumentarfilm ist der erste über die Menschen vor Ort, die sich zusammentun, um das Leben anderer und das eigene zu retten. Entstanden ist ein fesselnder und schonungsloser Bericht über die Gefahren, Niederlagen und Siege im Kampf gegen eine ultrakonservative Gesellschaft und Regierung. Indem der Film mutige Aktivist*innen bei ihren Rettungsaktionen begleitet, macht er die Realitäten im heutigen Tschetschenien sichtbar und lässt die Ängste und Hoffnungen im Kampf ums Überleben spürbar werden.

Quelle: Berlinale