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Auszug aus der Pressemitteilung der 62. Berlinale, Sektion Panorama, vom 18.01.2012


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Das „Queere Gedächtnis”

zeigt sich in Filmen aus den USA, Uganda, Indonesien und Deutschland. Im Portraitfilm Vito wird die politische Zeit der 80er Jahre lebendig. 1983 hielt der US-amerikanische Filmhistoriker Vito Russo seine berühmte Lecture „The Celluloid Closet“ im Panorama, damals „Info-Schau“. Auf dem daraus entstandenen Buch, dem Standardwerk queerer Filmgeschichte, basierte der gleichnamige Film von Rob Epstein und Jeffrey Friedman, der 1996 den TEDDY Award gewann. Audre Lorde - The Berlin Years 1984 to 1992 beleuchtet die Berliner Jahre der „lesbischen, feministischen, schwarzen Dichterin, Mutter, Kämpferin“, in denen sie die Bewegung der Afrodeutschen anstieß und Mentorin für eine ganze Generation junger Studentinnen wurde. Anak-Anak Srikandi ist ein Kollektivfilm von acht jungen Frauen und beschreibt was es heißt, im islamischen Indonesien als queere Frau zu leben. Dem brutalen Mord und seiner politischen, christlich-religiösen und medialen Vorbereitung an dem ugandischen Schwulenaktivisten David Kato 2011 geht Call Me Kuchu nach. Die deutschen Schwulenbewegungen in Ost und West schließlich beleuchten zwei Filme: Unter Männern - Schwul in der DDR und Detlef. Rosa von Praunheim erzählt aus dem Leben und von der Arbeit eines der größten deutschen Comic-Autoren, Ralf König, in König des Comics.

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