Viva

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Viva, Irland 2015, 100 Min. Regie: Paddy Breathnach, mit Héctor Medina, Jorge Perugorria, Luis Alberto García


Jesus lebt im pulsierenden Havana, doch seine Zukunftsaussichten sind nicht gerade rosig: Die Mutter ist früh gestorben, den Vater hat er das letzte Mal als Kind gesehen. Er fristet ein Schattendasein als Stylist in einem Dragqueen-Nachtclub. Fasziniert beobachtet der zurückhaltende Junge die Auftritte und träumt heimlich davon, auch einmal auf der Bühne zu stehen. Aber genau in dem Moment, als er sein Ziel erreicht und als „Viva“ sein Publikum verzaubert, taucht ein Mann auf, der wütend auf ihn einprügelt – sein Vater Angel. Der ehemalige Boxer ist aus dem Knast zurück, nistet sich in seinem Apartment ein und verbietet Jesus weiter aufzutreten...

Schonungslos und in fast hypnotischen Bildern erzählt „Viva“ eine schwierige Vater-Sohn-Geschichte, die das Publikum bereits beim Telluride Film Festival und beim Sundance Festival begeisterte: „Der Film ist ein Wunder“, so die Kritiken. Das emotional packende Drama war Irlands Oscar-Einreichung für den besten ausländischen Film und wurde auf internationalen Festivals mehrfach ausgezeichnet.


Quelle: Internationales Filmfest Emden