My Brother The Devil

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My Brother The Devil, Großbritannien 2011, 112 Min., Regie: Sally El Hosaini, mit James Floyd, Saïd Taghmaoui, Nasser Memarzia, Fady Elsayed, Weltvertrieb: Pacha Pictures, Paris

Awards: 2012: Sundance Film Festival: Best Cinematography (World Cinema)


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Zwei arabische Brüder im tristen Londoner Stadtteil Hackney. Für den sensiblen 14-jährigen Mo ist der 19-jährige Bruder Rashid sein Idol: Er ist Mitglied einer Gang, dealt mit Drogen, unterstützt die Familie und wird auf der Straße respektiert. Rashid aber wünscht sich, dass Mo einen anderen Lebensweg einschlägt. Als eine rivalisierende Gang seinen besten Freund ersticht, stellt Rashid sein bisheriges Leben in Frage. Die Begegnung mit dem Fotografen Sayyid eröffnet ihm eine neue Welt und neue Möglichkeiten. Die Gang verfolgt diese Veränderung mit Misstrauen. Mo fühlt sich von Rashid verraten und gerät schnell auf die schiefe Bahn. Seine Welt bricht zusammen, als er entdeckt, dass sein vergötterter Bruder schwul ist. Um ihn und sich zu schützen, erzählt Mo, dass Rashid und Sayyid konspirativen Dschihad-Aktivitäten nachgehen. Als die Gang die Wahrheit herausfindet und Rashid erledigen will, muss sich Mo seinen eigenen Vorurteilen stellen, um das Leben seines Bruders zu retten. Authentisch, rasant und mit dichter Atmosphäre erzählt MY BROTHER THE DEVIL eine Coming-of-age-Geschichte und von der bedingungslosen Liebe zweier Brüder, die ihre Identität und ihren Weg finden müssen.

Quelle: Berlinale